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 [Jägerin der Nacht - 01] Nightwalker von Jocelynn Drake

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Aiyana
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BeitragThema: [Jägerin der Nacht - 01] Nightwalker von Jocelynn Drake   Di 5 Okt - 17:05

Informationen zum Buch:
Erschienen bei: Lyx-Verlag
Erschienen: November 2009
Einband: brochiert
ISBN: 978-3802582516
Nightwalker - Jägerin der Nacht bei amazon
Homepage vonJocelynn Drake

Kurzbeschreibung von amazon.de schrieb:
Mit ihren sechshundert Jahren gehört Mira zu den ältesten Vampiren Nordamerikas. Sie besitzt zudem eine Gabe, die sie von allen anderen Nachtwesen abhebt: die Macht über das Feuer. Mira wacht über die jüngeren Vampire in ihrer Domäne und sorgt dafür, dass der Frieden mit den Gestaltwandlern gewahrt wird. Eines Tages kommt der Vampirjäger Danaus in ihre Stadt. Als sie ihm im Kampf gegenübersteht, muss sie feststellen, dass auch Danaus kein gewöhnlicher Sterblicher ist. Außerdem bringt er unheilvolle Neuigkeiten: Die Naturi, grausame, archaische Elfenwesen, die einst von der Erde verbannt wurden, sind zurückgekehrt, um Menschen und Vampire gleichermaßen zu vernichten!


Anmerkung zum Buch
„Nightwalker – Jägerin der Nacht“ ist der erste Band einer neuen Vampirreihe und wurde von Jocelynn Drake geschrieben.

Bereits das ansprechende Cover präsentiert die Vampirin Mira, welche einen von der ersten Seite an durch das Buch begleitet. Dieses lässt sich dank der Ich-Perspektive und dem angenehmen Schreibstil der Autorin flüssig lesen, was einem ermöglicht, von Anfang bis Ende tief in die Geschichte hineinzutauchen.

Die Handlung, die im Grunde daraus besteht, dass zwei Feinde sich verbünden, um einen weiteren Feind zu bezwingen, ist in der Fantasy-Welt nichts Neues und dennoch macht die Autorin daraus eine Geschichte mit Wiedererkennungswert. So ist Mira keine einfache Vampirin, sondern das „Feuermädchen“ und verbirgt damit ein Geheimnis um ihre Person, welchem sie selbst nach 600 Jahren noch nicht auf die Schliche gekommen ist. Weiter hat Jocelynn Drake ganz besonderen Elfen eine Rolle in ihrer Reihe gegeben: nämlich den Naturi. Bei ihnen handelt es sich nicht um die märchenhaften Wesen, die wahrscheinlich jeder von uns aus Büchern kennt, sondern um eine brutale Rasse, die auch nicht vor einem Blutbad zurückschreckt, dessen Anblick von der Autorin in einzelnen Szenen wiedergegeben wird.
Wer sich hier jedoch eine weitere Vampirromanze erwartet, hat weit gefehlt, denn obgleich hier und da die Nähe zwischen 2 Charakteren eine Rolle spielt, steht diese nicht im Vordergrund und tastet sich erst ganz langsam vor.

Mira als Charakter kommt sympathisch rüber, wirkt authentisch und nicht aufgesetzt und dennoch hat sie es nicht geschafft, mich vollends zu überzeugen. Ganz zu Beginn der Geschichte wird dem Leser der Eindruck vermittelt, in der Vampiren eine Person zu finden, die kaltblütig sein kann und eine begnadete Kämpferin ist. Diese Tatsache wurde durch das erste Aufeinandertreffen von ihr und Danaus untermauert, doch als es wirklich ernst wurde, nämlich, als die Naturi zu einem steten Begleiter wurden, wirkten Miras Kampffähigkeiten auf mich eher mittelmäßig. Ständig passierte ihr etwas, benötigte Hilfe und musste gerettet werden, während ihr Verbündeter, im Gegensatz zu ihr, ganz gut alleine zurecht kam.
Und damit wären wir auch schon bei Danaus, dem Vampirjäger. Er ist Miras Gegenstück und doch erfährt der Leser so gut wie gar nichts über ihn. Von der ersten Seite an ist er ein fester Bestandteil der Geschichte, ein ständiger Begleiter der Vampirin, stets präsent in ihren Gedanken und bei Kämpfen und doch wirkt er ein wenig wie ein Phantom. Der Leser bekommt keine Gelegenheit, ihn wirklich kennenzulernen, sondern wird in kleinen Dosen mit Puzzleteilen gefüttert, die die Neugier um seine Person immer weiter anheizen. Während ich es sehr schätze, dass Danaus so geheimnisvoll ist und mich immer wieder dazu verleitet, dem Rätsel nicht den Rücken zu kehren finde ich, dass er als Miras Gegenstück zu sehr im Hintergrund steht. Über die Bodyguards Michael und Gabriel, sowie über Jabaris und Sadira erfährt man da teilweise um einiges mehr, aber keinesfalls zu viel.

Während sich zu Beginn des Buches alles noch recht langsam entwickelte, zieht die Autorin ihr Tempo immer weiter an, sobald sich Mira und Danaus auf den Weg zu einem der Ältesten machen. So führte es dazu, dass ich das erste Viertel ein wenig langsam hinter mich brachte und das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte, sobald ich einmal in Ägypten angekommen war. Das liegt daran, dass sich die einzelnen Abläufe schneller aneinanderreihten, mehr Details ans Licht kamen und damit auch wieder neue Rätsel entstanden, und auch daran, dass sich die Ereignisse um Mira zum Ende hin immer mehr zugespitzt haben. Mir schien es fast so, als hätte sich Jocelynn Drake erst langsam warmgeschrieben und dann nach und nach ihre Mitte gefunden. Wenngleich sich der Anfang auf Grund der langsam ins Laufen kommenden Handlungen ein wenig zog, wurde das Buch wirklich lesenswert, sobald die Autorin den Dreh raus hatte und deshalb ärgerte ich mich auch tierisch, dass ich nicht sofort nach Band 2, Dayhunter - Jägerin der Nacht, greifen konnte.


Fazit
„Nightwalker – Jägerin der Nacht“ wartet mit kleinen Schwächen auf, über die man leicht hinwegsehen kann, sobald die Handlungen richtig ins Laufen kommen. Mit nur einem Hauch von Romantik und dafür um so mehr Action ist dieses Buch für jeden etwas, der nicht sofort ein verliebtes Pärchen braucht, sondern auch gerne mal etwas liest, das mit Kampf, ein wenig Brutalität und Humor aufwartet.
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