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 Schattenauge von Nina Blazon

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Aiyana
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BeitragThema: Schattenauge von Nina Blazon   Di 5 Okt - 16:51

Informationen zum Buch:
Erschienen bei:
Ravensburger Buchverlag
Erschienen: März 2010
Einband:
gebunden
ISBN: 3-473-35314-0
Schattenauge bei amazon
Homepage der Autorin Nina Blazon


Kurzbeschreibung von amazon.de schrieb:
Auf dem Nachhauseweg von einem Club wird Zoë auf der Straße angegriffen. Von wem, weiß sie nicht - ein Blackout hat ihr Gedächtnis gelöscht. Doch an ihren Händen klebt fremdes Blut. Der gut aussehende Gil, den sie aus der Szene kennt, ahnt, dass etwas Unheimliches mit ihr vorgeht: In Zoë schlummert das Erbe der Panthera, eines uralten Volkes, das unerkannt unter den Menschen lebt. Aber sie ist nicht die Einzige ihrer Art, die von ihrer Raubtiernatur getrieben die Straßen der nächtlichen Metropole durchstreift ...


Anmerkung zum Buch
Nachdem Faunblut nicht ganz meine Erwartungen erfüllen konnte, habe ich diese ein wenig runtergeschraubt, bevor ich mit Schattenauge begann – das allerdings hätte ich nicht tun müssen, denn das Buch hat mich rundum begeistert.
Schattenauge ist ein Fantasy-Krimi, der in 2 Perspektiven geschrieben wurde: einmal Zoës, deren Geschichte in der 3. Person erzählt wird und einmal Gils, der als Ich-Erzähler fungiert. Besonders gefallen hat mir hier die Gestaltung, denn jede der beiden Perspektiven ist einer anderen Schrift zugeordnet worden, so dass der Leser auch sofort einen guten Überblick bekommt, wer nun gerade dran ist.
Die Charaktere, die uns im Laufe des Buches über den Weg laufen, sind allesamt einzigartig und liebevoll geformt worden und jeder von ihnen ist auf seine Art sehr wichtig für die Geschichte. So wird dem Leser gezeigt, wie unterschiedlich sich das Panthera-Dasein auf die verschiedenen Menschen auswirken kann und durch ihre Freundschaft mit Irves und Gil (die unterschiedlicher nicht sein könnten) erfährt Zoë, dass es mehrere, als nur eine Art gibt, den Schatten in seinem Leben zu akzeptieren und findet dadurch ihren eigenen Weg.
Gut die Hälfe des Buches handelt von den Veränderungen, die Zoë durchmacht, der Einführung in die Panthera-“Politik“, der Bedeutung, ein Panthera zu sein, Mythen, und den Gefühlen der beiden Hauptcharaktere. Manch einer mag nun sagen, dass die Hälfte des Buches für all das ziemlich viel erscheint, aber dem ist nicht so. Eben durch diese detailreiche Einführung in die Gefühlswelt der beiden lernt der Leser sie richtig kennen, was auch für den weiteren Verlauf der Geschichte sehr wichtig ist.
Ein großes Plus bekommt dieses Buch dafür, dass man fast bis zum Schluss rätselt und erst dann ein wirklich genaues Bild von allem bekommt. So zum Beispiel weiß man zwar in etwa, was es mit den Pantheras auf sich hat, aber wie genau man sie sich bildlich vorstellen muss, erfährt man erst so ziemlich am Ende.
Die Idee von den Pantheras, die Nina Blazon hatte, ist in meinen Augen einfach toll. Es handelt sich dabei nicht um normale Gestaltwandler, wie wir sie aus etlichen anderen Fantasy-Büchern bereits kennen, sondern um Schatten, die einen tagtäglich begleiten. Jeder hat sie, aber nur einige laden ihn ein und die wenigsten verbinden sich gänzlich mit ihm. Auch die Erklärungen anhand von Mythen sind der Autorin sehr gut gelungen und für kleine Detektive sind sie sicherlich ein besonderes Highlight, denn neben weiteren kleinen Hinweisen, sind in diesen Mythen Lösungsansätze zu den rätselhaften Mordfällen versteckt.
Schade finde ich allerdings, dass der große Showdown so schnell vorbei war. Im Vergleich zum restlichen Buch, das wirklich detailreich geschrieben wurde, hat man den Eindruck, am Ende würde noch etwas fehlen. Hier hätte ich gerne noch ein zusätzliches Kapitel gehabt, in dem die Gemeinschaft als solche-wenngleich sich vieles aus dem letzten Kapitel erschließt- noch einmal eine wichtige Rolle spielt.

Fazit
Viele verschiedene Fäden ziehen sich durch dieses Buch und einer hat mir ganz besonders gut gefallen: Jede Geschichte hat seinen Schlüssel. Welchen Schlüssel hat diese hier? Finde es heraus.. es wird sich lohnen!
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